✨Die Grundregeln beim Yoga✨

1. Essen und Trinken Um während der Yogastunde unangenehme Gefühle im Magen zu vermeiden, sollte die letzte Mahlzeit circa zwei Stunden vor der Praxis eingenommen werden. Ähnliches gilt für Getränke wie Kaffee.

2. Aufwärmen Eine gute Aufwärmung steigert nicht nur die Wirksamkeit der Haltungen, sondern verringert auch die Gefahr, sich durch Überdehnungen zu verletzen. Ideal ist der Sonnengruß, ein Warm-up, der die Muskeln aufwärmt.

3. Atemfluss Während der Yogastunde sollte der Atem frei fließen können. Ist der Atem stockend dann schalte einen Gang zurück und verbinde dich wieder mit deinem Atem.Warum ist dies wichtig? Eine fließende Atmung versorgt unsere Zellen mit ausreichend Sauerstoff und Säuren werden ausgeschieden. Vor allem aber kann sich so der Geist beruhigen und entspannen.

4. Gesunder Ehrgeiz Regelmäßigen Praxis findet man durch Willenskraft und Disziplin. Zu grosser Ehrgeiz sollte man aber vermeiden, da man sich dadurch ernsthaft verletzten kann.

5. Bleibe bei dir Im Vergleichen und Bewerten sind wir große Meister: Was kann mein Nachbar besser und warum hat mich die Person vor mir so komisch angeschaut? Yoga lehrt, mit der Aufmerk-samkeit bei sich zu bleiben und nicht mit den Gedanken abzuschweifen. Konzentriere dich auf deinen Atem, deinen Körper, dein Üben und deinen Geist.

6. Erwartungen Richte deine Aufmerksamkeit darauf, was du alles kannst und wo du Fortschritte machst – egal wie groß oder klein sie sind. Daraus entstehen Dankbarkeit und Zufriedenheit, was entscheidend zu unserem Seelenfrieden beiträgt.

7. Sei geduldig mit dir selbst Das beste Motto bei Yoga lautet: „Ich bin ein Meister, der übt!“ Übe mit dieser Einstellung, gib einfach dein Bestes und sei geduldig und achtsam mit dir selbst.

8. Entscheidungen Falls dir eine Übung schwer fällt, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder ist sie nichts für dich, weil sie nicht deinem Körperbau, deiner Kraft oder deiner Beweglichkeit entspricht. Sondern nur Anspannung oder Schmerz erzeugt. Dann lass sie bleiben. Oder aber sie könnte eine Lernaufgabe und Herausforderung, welche zu deinem Wachstum beiträgt, sein. Dann trainiere geduldig und unbeirrbar. Was wir aus gutem Grund aufgeben, gibt uns das Gefühl, gut und umsichtig entschieden zu haben. Yoga ist eine uralte Praxis, die seit einigen Jahren auch bei uns sehr beliebt ist. Kein Wunder, denn Yoga ist eine wundervolle Möglichkeit, sich eine Auszeit vom hektischen Alltag zu gönnen und Körper und Geist abzuschalten.



DIE DON'TS: WAS YOGA-EINSTEIGER VERMEIDEN SOLLTEN


1. Applaus? Fehlanzeige Jeder Mensch hat Fähigkeiten und Talente, einen individuellen Körperbau und eine einzigartige Gewebestruktur. Manche sind beweglich, aber vielleicht nicht besonders stabil. Andere haben Kraft, sind aber nicht flexibel. Vergleiche und Konkurrenzdenken sind deshalb sinnlos und applaudieren tut auch niemand. Lass es also lieber gleich: erst auf der Yogamatte – und dann im Rest des Lebens.

2. Luft anhalten Wer aus der Puste kommt, liegt völlig falsch. Im Yoga wird Wert darauf gelegt, unter allen Umständen atmen zu können. Sonst wird der Geist unruhig und angespannt. Mach lieber etwas weniger und gönne dir Pausen um zu atmen!

3. Zähne zusammenbeißen? Wenn der Kiefer verkrampft, das Gesicht angespannt ist, der Atem flach wird, bist du zu weit gegangen. Yoga-Praxis bedeutet zwar Anstrengung und erkennen der Komfortzone. Überanstrengung ist jedoch nicht Yoga, sondern kontraproduktiv, denn es zeugt von mentaler Anspannung. Also: Bleib entspannt!

4. Erwartungen und Ehrgeiz Sei besonders achtsam, wenn Perfektionismus ein bekanntes Muster ist. Übertriebener Ehrgeiz macht unzufrieden, denn egal, was du erreichst: Es wird nie gut genug sein. Mach, was du kannst, aber voller Leidenschaft und Hingabe. Und so gut, wie es dir eben heute möglich ist.

5. Keine Macht dem Selbstzweifel Wir sind selbst die grössten Kritiker unserer Selbst. Versuche dich so anzunehmen wie du bist und dich zu schätzen. Selbstzweifel erzeugt Stress und Niedergeschlagenheit. Eine große yogische Qualität ist die „Fehlerfreundlichkeit”. Sie lehrt Nachsicht und gibt jedem den Raum, den er braucht, um in Ruhe und Geduld zu üben. Bedenke: Es ist noch kein Meister von Himmel gefallen. Auch nicht im Yoga.